blackjack for mac os mac slots https://www.euro-online.org/enog/inoc2007/Papers/mac

Satzung


Satzung des
Gesamtverbandes Moderne Fremdsprachen

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
1.1 Der Verband führt den Namen Gesamtverband Moderne Fremdsprachen. Er soll ins
Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung in das Vereinsregister führt er den Zusatz
‚e.V.’
1.2 Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar eines Jahres und endet am 31. Dezember des Jahres.
1.3 Der Sitz des Verbandes ist beim Amtsgericht Gießen.

§ 2 Zwecke und Aufgaben
2.1 Zweck des Verbandes
2.1.1 Der Gesamtverband Moderne Fremdsprachen ist ein Verband der Fremdsprachenverbände.
2.1.2 Er vertritt die Interessen seiner Verbände.
2.1.3 Der Verband ist religiös und weltanschaulich neutral.
2.2 Aufgaben des Verbandes
Der Gesamtverband Moderne Fremdsprachen erreicht den Vereinszweck wie folgt:
2.2.1 Er bietet selbst oder über seine Verbände allen Bildungsverwaltungen sowie Organisationen,
Institutionen und Personen, die mit der Vermittlung von Fremdsprachen befasst sind, Beratung
an,
2.2.2 Er engagiert sich in der Ausbildung sowie in der Fort- und Weiterbildung der
Fremdsprachenlehrerinnen und Fremdsprachenlehrer,
2.2.3 Er fördert die wissenschaftliche Erforschung des Sprachenerwerbs und der
Sprachenvermittlung,
2.2.4 Er fördert die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des Fremdsprachenunterrichts in
allen Bereichen der Sprachenvermittlung,
2.2.5 Er thematisiert die sprachenpolitischen und zweitsprachenspezifischen Konsequenzen der
Zuwanderung,
2.2.6 Er informiert über die Bedeutung des Erwerbs von Fremdsprachen.

§ 3 Gemeinnützigkeit
3.1 Der Verband verfolgt im Rahmen von § 2 dieser Satzung ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ‚steuerbegünstigte Zwecke“ der
Abgabenordnung.
3.2 Der Verband ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.
3.3 Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln
des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
3.4 Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verband keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes
eines Anteils am Vereinsvermögen.

§ 4 Mitgliedschaft
4.1 Mitglieder sind die Verbände der Fremdsprachenlehrer.
4.2 Die Bundeskonferenz entscheidet mit absoluter Mehrheit über die Aufnahme interessierter
Fremdsprachenverbände in den GMF.
4.3 Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an
das Präsidium zu richten.
4.4 Über die Aufnahme entscheidet das Präsidium aufgrund seiner Eilkompetenz durch Beschluss.
Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Die Mitgliedschaft wird durch Beschluss der
Bundesversammlung definitiv.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
5.1 Die Mitgliedschaft endet durch:
5.1.1 Austritt aus dem Verein (Kündigung; vgl. § 6.5.2),
5.1.2 Ausschluss aus dem Verein,
5.1.3 Streichung aus der Mitgliederliste,
5.1.4 Auflösung des Mitgliedsverbandes.
5.2 der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem
Präsidium. Der Austritt kann nur zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von
drei Monaten erklärt werden.
5.3 Bei Beendigung der Mitgliedschaft – gleich aus welchem Grund – erlöschen alle Ansprüche aus
dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem
Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben davon unberührt.

§ 6 Ausschluss aus dem Verein
6.1 Der Ausschluss aus dem Verein ist nur aus wichtigem Grund zulässig.
6.2 Über den Ausschuss entscheidet auf Antrag das erweiterte Präsidium. Zur Antragsstellung ist
jedes Mitglied und jedes Präsidiumsmitglied berechtigt.
6.3 Der Ausschließungsantrag ist dem entsprechenden Mitglied samt Begründung mit der
Aufforderung zuzuleiten, sich binnen einer Frist von vier Monaten gegenüber dem Präsidium zu
erklären. Nach Ablauf der Frist entscheidet das erweiterte Präsidium.
6.4 Das erweiterte Präsidium ist bei der Entscheidung über den Ausschluss beschlussfähig, wenn
mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Der Beschluss über die Ausschließung eines
Mitgliedes bedarf zu seiner Wirksamkeit einer 2/3-Mehrheit der in der Sitzung anwendenden
Präsidiumsmitglieder.
6.5 Der Ausschließungsbeschluss wird sofort mit Beschlussfassung wirksam.
6.6. Der Beschluss ist dem Mitglied mit Begründung schriftlich mitzuteilen.
6.7 Gegen diesen Beschluss steht dem Mitglied das Rechtsmittel der Beschwerde innerhalb von 4
Wochen ab Zugang an die Bundeskonferenz zu.
Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen; sie muss begründet werden. Die Beschwerde hat
keine aufschiebende Wirkung. Über die Beschwerde entscheidet die nächste Bundeskonferenz.
6.8 Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt nach Abschluss des internen Vereinsverfahrens
unberührt.

§ 7 Streichung von der Mitgliederliste
7.1 Gerät ein Mitglied mit seinen Beitragspflichten in Zahlungsrückstand und wird der
Zahlungsrückstand auch nach schriftlicher Mahnung durch das Präsidium nicht innerhalb einer
Frist von drei Wochen ab Absendung der Mahnung in vollem Umfange ausgeglichen, wird das
betreffende Mitglied von der Mitgliederliste gestrichen.
7.2 Mit der Streichung ist das Mitglied aus dem Verein ausgeschieden.
7.3 In der Mahnung ist das Mitglied auf die Rechtsfolge der Nichteinhaltung der Frist hinzuweisen.
Die Mahnung ist an die letzte, dem Verein bekannte Anschrift des Mitglieds zu richten. Sie ist
mit eingeschriebenem Brief zu versenden. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn sie als
unzustellbar zurückkommt.
7.4 Die Streichung von der Mitgliederliste erfolgt durch Beschluss des Präsidiums. Einer
Bekanntmachung des Beschlusses gegenüber dem betroffenen Mitglied bedarf es zu seiner
Wirksamkeit nicht. Ein Rechtsmittel ist nicht gegeben.

§ 8 Beitragsleistungen und -pflichten
8.1 Der Verein erhebt einen jährlichen Mitgliedsbeitrag.
8.2 Der Verein kann eine Aufnahmegebühr oder Umlagen erheben.
8.3 Die Höhe, die Fälligkeit und die Zahlweise der Beiträge bestimmt die Bundeskonferenz durch
Beschluss.
8.4 Die Mitglieder verpflichten sich zur jährlichen Zahlung des Mitgliedbeitrags.
8.5 Die Mitglieder verpflichten sich, ihre Mitgliederlisten auf Verlangen des Präsidiums
offenzulegen.
8.6 Das Präsidium ist ermächtigt, eine Beitragsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist, zu
erlassen und darin die Einzelheiten zum Beitragswesen des Vereins zu regeln.
8.7 Die Mitglieder sind zur Zusammenarbeit verpflichtet, und zwar sowohl auf Bundes- als auch auf
Landesebene. Zu diesem Zweck schließen sie sich auch auf Landesebene organisatorisch
zusammen. Näheres regelt eine Geschäftsordnung.

§ 9 Die Vereinsorgane
9.1 Die Organe des Vereins sind:
– die Bundeskonferenz
– das Präsidium und das Erweiterte Präsidium
9.2 Bundeskonferenz
9.2.1 Die Bundeskonferenz ist das oberste Organ des Vereins.
9.2.2 Die Bundeskonferenz tritt in der Regel einmal jährlich zusammen.
9.2.3 Das Präsidium lädt die Mitglieder der Bundeskonferenz mindestens sechs Monate vor
Zusammenkunft zur Teilnahme an der Bundeskonferenz ein. Die Verbände sind verpflichtet, ihre
Delegierten selbst einzuladen. In der Einladung ist hierauf unter Hinweis auf die Frist
hinzuweisen. Die Mitglieder der Bundeskonferenz sind berechtigt, bis zwei Monate vor dem
Termin der Bundeskonferenz schriftlich Anträge zur Tagesordnung mit Begründung beim
Präsidium einzureichen.
Das Präsidium legt die Tagesordnung fest. Diese ist den Mitgliedern der Bundeskonferenz
einen Monat vor der Versammlung schriftlich bekanntzugeben.
9.2.4 Mitglieder der Bundeskonferenz sind:
– die Mitglieder des erweiterten Präsidiums
– die Delegierten der Verbände
9.2.5. Aufgaben der Bundeskonferenz
– Wahl des Präsidiums,
– Entlastung des Präsidiums,
– Beschlussfassung über die Jahresrechnung,
– Beschlussfassung über einen Haushaltsplan,
– Wahl von zwei Kassenprüfern,
– Änderung der Satzung und des Vereinszwecks,
– Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
– Beschlussfassung über die Höhe des Mitgliedsbeitrages,
– Beschlussfassung über die eingereichten Anträge,
– Beschlussfassung über die Aufnahme neuer Mitglieder.
9.2.6 Jede ordnungsgemäß einberufene Bundeskonferenz ist beschlussfähig.
9.2.7 Die Bundeskonferenz wird von einem Versammlungsleiter geleitet. Dieser ist auf Vorschlag
des Präsidiums von der Bundeskonferenz zu Beginn zu wählen.
9.2.8 Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Auf Verlangen ist eine
geheime Wahl durchzuführen. Beschlüsse werden mit Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen
getroffen.
9.2.9 Über Satzungsänderungen entscheidet die Bundeskonferenz mit einer Mehrheit von 2/3 der
abgegebenen gültigen Stimmen.
9.2.10 Über Änderungen des Vereinszweckes entscheidet die Bundeskonferenz mit einer Mehrheit
von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen.
9.3 Präsidium und erweitertes Präsidium
9.3.1 Das Präsidium besteht aus
– dem Präsidenten
– zwei Vizepräsidenten
– dem Schatzmeister

9.3.2 Bei der Wahl der Präsidiumsmitglieder soll das Prinzip verfolgt werden, Vertreter unterschiedlicher
Sprachen zu wählen, so dass jeder Mitgliedsverband die Möglichkeit erhält, im Präsidium vertreten zu sein.
Dieses Prinzip soll auch für die Wahl des Präsidenten gelten. Bei der Wahl wird das Prinzip verfolgt, im
Präsidium nach Möglichkeit weibliche und männliche Mitglieder zu haben. Der Präsident kann nur zweimal
wiedergewählt werden, was einer maximalen Amtszeit von 6 Jahren entspricht.

9.3.3 Zum erweiterten Präsidium gehören qua Amt die Vorsitzenden der einzelnen Verbände und die
Mitglieder des Präsidiums. Weitere Mitglieder des erweiterten Präsidiums werden vom Präsidium berufen.
Sie müssen durch die Bundeskonferenz bestätigt werden. Dies ist:
– die Leiterin oder der Leiter der Geschäftsstelle mit der Aufgabe
des Protokollführers bei Präsidiumssitzungen und Bundeskonferenzen.
– Zu Mitgliedern des erweiterten Präsidiums können auch Beauftragte mit besonderen Aufgabenbereichen,
insbesondere für das Amt der Organisation des Bundeskongresses, ernannt werden. Sie werden vom
Präsidium berufen und müssen durch die Bundeskonferenz bestätigt werden.

9.3.4 Die Amtszeit der gewählten und berufenen Präsidiumsmitglieder beträgt zwei Jahre. Die
gewählten Präsidiumsmitglieder bleiben bis zu einer Neuwahl im Amt. Die berufenen
Mitglieder des erweiterten Präsidiums bleiben solange im Amt, bis das Präsidium nach Ablauf
der Amtszeit Nachfolger beruft.
Mindestens einmal pro Jahr ist eine Präsidiumssitzung mit den Mitgliedern des erweiterten
Präsidiums einzuberufen.
9.4 Delegierte
Jeder Verband hat pro 300 Mitglieder einen Delegierten, mindestens jedoch zwei Delegierte. Die
Delegierten werden nach den Regeln der jeweiligen Verbände gewählt oder bestimmt.
9.5 Gesetzliche Vertretung
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten im Sinne des § 26 Abs. 2 Satz 2 BGB
durch den Präsidenten allein oder durch seine beiden Stellvertreter gemeinsam.

§ 10 Geschäftsstelle
Der Verein unterhält eine Geschäftsstelle.

§ 11 Publikationen
Der Gesamtverband Moderne Fremdsprachen gibt mindestens einmal pro Jahr eine
sprachenübergreifende Publikation heraus, die allen Mitgliedern aller Verbände des GMF zugeht.
Herausgeber ist das Präsidium. Daneben nutzt der GMF weitere Möglichkeiten zur regelmäßigen
Information seiner Mitglieder und der Öffentlichkeit.

§ 12 Vereinsordnungen
Der Verband kann Vereinsordnungen zur Regelung der internen Vereinsabläufe beschließen.
Die Ordnungen des Vereins sind nicht Bestandteil der Satzung.
Für den Erlass, eine Änderung usw. ist ausschließlich das Präsidium zuständig, sofern diese
Satzung nichts anderes regelt.

§ 13 Kassenprüfung
Jede Bundeskonferenz wählt mindestens zwei Kassenprüfer. Diese dürfen nicht dem Präsidium oder
einem anderen Organ des Vereins angehören.
Die Amtszeit der Kassenprüfer entspricht der des Präsidiums.
Die Kassenprüfer prüfen mindestens einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten
sowie Buchungsbelegen. Sie erstatten dem Präsidium über jede durchgeführte Prüfung und der
Bundeskonferenz über den Gesamtzeitraum einen schriftlichen Abschlussbericht.

§ 14 Auflösung des Vereins und Vermögensanfall
14.1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck unter Einhaltung einer
einmonatigen Frist einberufenen außerordentlichen Bundeskonferenz beschlossen werden.
14.2 Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen
erforderlich. Falls die Bundeskonferenz nichts anderes beschließt, sind im Fall der Auflösung der
Präsident und seine beiden Stellvertreter als Liquidatoren des Vereins bestellt.
14.3 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt
das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere
steuerbegünstigte Vereinigung, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke
zur Förderung von Bildung und Erziehung zu verwenden hat.
14.4 Über Satzungsänderungen entscheidet die Bundeskonferenz mit einer Mehrheit von 2/3 der
abgegebenen gültigen Stimmen.
14.5 Über Änderungen des Vereinszweckes entscheidet die Bundeskonferenz mit einer Mehrheit
von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen.

§ 15 Gültigkeit der Satzung
Diese Satzung wurde durch die Mitgliedersammlung am 10.10.2009 in Kassel beschlossen.
Die Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Diese Fassung wurde aktualisiert gemäß den Beschlüssen der Nürnberger Bundeskonferenz vom 28. 11. 2015.